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	<description>Alles über den reinen Genuss</description>
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		<title>FiBL_tasting forum im Mai: Entdecke das Bier in Dir!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[FiBL]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Die Biervielfalt in unserer Bio-Szene ist atemberaubend. Das FiBL_tasting forum zeigt, dass Hopfen und Malz alles andere als verloren sind.Die Zutaten stammen größtenteils aus Österreich und<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1204">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Die Biervielfalt in unserer Bio-Szene ist atemberaubend. Das FiBL_tasting forum zeigt, dass Hopfen und Malz alles andere als verloren sind.<span id="more-1204"></span>Die Zutaten stammen größtenteils aus Österreich und vermehrt auch aus biologisch-dynamischem Anbau. Die Bio-Bierbrauer brauchen keine synthetischen Hilfsmittel, sondern besinnen sich auf alte und traditionelle Verfahren, sodass der volle Geschmack und die „wohlfühl“steigernden Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Zahlreichen Auszeichnungen der letzten Jahre bestätigen den Weg, dass allerhöchste Qualität in Kombination mit traditionellem Handwerk innovative Getränke mit hohem Genusssuchtfaktor ergeben.<br />
Für dieses Tasting_forum haben wir uns vorgenommen, nicht nur viele, viele Bio-Bierspezialitäten auszupacken, sondern auch (fast) alle dazu gehörigen Geheimnisse.</p>
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<p>Thema:Entdecke das Bier in Dir! FiBL Tasting_forum # 19<br />
Termin: Dienstag, 22. Mai 2012; Come together: 17.30 Uhr, Beginn 18.00<br />
Ort: essen:z kochstudio, Brückengasse 4, 1060 Wien<br />
Verkostungsbegleitung: Jürgen Schmücking<br />
Fachinput: Reinhold Barta, Braumeister der Brauerei Gusswerk<br />
Verkostungsbeitrag: EUR 15,-<br />
Anmeldung (reinhard.gessl@fibl.org) unbedingt erforderlich &#8211; es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen &#8211; mehr als 50 Plätze gibt es nicht</p>
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<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1201' title='Bier-30'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Bier-30-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bier-30" title="Bier-30" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1202' title='Bier-31'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Bier-31-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bier-31" title="Bier-31" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1203' title='Bier-32'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Bier-32-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bier-32" title="Bier-32" /></a>

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		<title>Kloster am Spitz: BF im BBQ-Check</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[food stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Jahrelang ist der gusseiserne Griller irgendwo herumgestanden. Zuletzt in der Garage. Jetzt haben wir ihn wieder. Und dabei auch gleich 3 Blaufränker von Thomas Schwarz probiert. Dabei<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1167">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Jahrelang ist der gusseiserne Griller irgendwo herumgestanden. Zuletzt in der Garage. Jetzt haben wir ihn wieder. Und dabei auch gleich 3 Blaufränker von <a href="http://www.klosteramspitz.at">Thomas Schwarz</a> probiert.<span id="more-1167"></span> Dabei ist das Eisentrumm ein wahres Goldstück. Ein Werk solider Handwerkskunst. Als er damals, vor über 30 Jahren nach Grafenast geliefert wurde, war er noch warm von den letzten Hammerschlägen des Schmieds. Jedenfalls ist er mit seinen wuchtigen Rosten und den rostigen Anfachröhren ein gewichtiges Statement gegen lifestylische Kugel-, Eier- und sonstige Systemgriller. Und damit genau meins.</p>
<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-20.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1191" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-20" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-22.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1190" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-22" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p>Meine schwiegerelterliche Familie hat einen starken Griechenland-Bezug. Für einen Grillnachmittag wie gestern bedeutet das, dass es bei den Salaten und Vorspeisen weit über das obligatorische Tsatsiki hinausgeht: choriátiki, skordaliá und taramas. Gegrillt wurde in 3 Gängen. Wolfsbarsch und ein paar Sardinen für den Anfang. Noch nicht der große Auftritt für die  Roten, aber ein gelungener Start und würdige Belebung des schlummernden Riesen.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1163" style="border-style: initial; border-color: initial; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-9" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-9-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">2009 Leithaberg Rot, Kloster am Spitz &amp; Lammkronen in Thymian und Knoblauch mariniert.</span><br />
Leithaberg ist Blaufränkisch ist Terroir ist Mineralik ist saugut. Soviel zur Kurzversion. Der Wein ist von intensiver, satter rubinroter Farbe, wirkt jugendlich und kräftig. Dezent fruchtig, vielmehr  machen sich kühle Gewürznoten breit. Pfeffer. Am Gaumen macht der Wein enorm Spass. Karg mineralisch, unheimlich elegant und feingliedrig. Kein Speck, keine Wucht. Einfach nur ein Blaufränkisch, der Brombeere andeutet und geschliffene Mineralik liefert. Zum Lamm ein Traum.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2009 Blaufränkisch Rohrwolf, Kloster am Spitz &amp; Souvlaki vom Duroc-Schopf<br />
</span>Benannt nach dem Goldschakal, der Purbachs Wappen ziert, entpuppt sich der Wein als junger Wolf im Schafspelz. Wilde Fruchtigkeit nach Brombeere, Aronia und Holunder kommt vorderhand samt und seidig daher. Dahinter und danach zeigt sich aber ungeschliffene Rohheit. Hat Biss am Gaumen und eine athletische Struktur. Lässt die Souvlaki gewähren, steht aber weit über ihnen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2009 Blaufränkisch Eisner, Kloster am Spitz &amp; Duroc-Souvlaki mit Barbecue-Rub<br />
</span>Mittlerweile kenne ich die Kloster am Spitz-Weine recht gut, und keiner steht so klar für die Linie von Thomas Schwarz wie der Eisner. Geradlinig, prickelnd mineralisch, kristallklare und genau definierte Frucht (Heidelbeere), Tiefe, elegant-erdige Noten (ist kein Widerspruch), Schwarztee und weisser Pfeffer. Beeindruckend lang anhaltend. Das könnte echt was werden mit uns. Die Souvlaki sind übrigens dieselben, wie zum Rohrwolf. Nur diesmal vor dem Grillen eingerieben in Dean &amp; Delucas Barbecue-Rub, einer Gewürzmischung in Richtung Kansas City BBQ-Style. Also würzig, süss und rauchig. Eine grandiose Paarung. Das Fleisch wird durch das Rub eine Spur mürber und bietet &#8211; getragen von der pfeffrigen Würze &#8211; dem Wein Paroli.</p>
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<p>Conclusio: Die 3 Blaufränkisch vom Kloster am Spitz sind von außergewöhnlicher Qualität und Charakter. Keine Fruchtbomben oder Mainstream-Knaller, sondern Weine mit Profil und klarer Linie. Allen gemeinsam ist die karge Mineralik, die dem steinigen Grund, auf dem sie stehen, geschuldet ist. Test bestanden, ich mache jetzt den Pinot auf.</p>
<p>PS: Gespeist wurde übrigens in der <a href="http://www.galerieunterlechner.at">Galerie Unterlechner</a>, unter Bildern von Damisch, Chagall und Pfefferkorn.</p>
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<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1155' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-1'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-1" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-1" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1156' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-2'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-2" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-2" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1158' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-4'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-4" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-4" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1159' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-5'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-5" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-5" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1160' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-6'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-6" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-6" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1161' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-7'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-7" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-7" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1162' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-8'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-8" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-8" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1163' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-9'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-9" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-9" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1164' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-10'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-10" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-10" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1165' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-11'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-11" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-11" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1166' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-12'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-12" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-12" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1189' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-21'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-211-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-21" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-21" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1190' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-22'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-22-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-22" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-22" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1191' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-20'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-20-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-20" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-20" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1198' title='Blaufränkisch im BBQ-Test-30'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/05/Blaufränkisch-im-BBQ-Test-30-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blaufränkisch im BBQ-Test-30" title="Blaufränkisch im BBQ-Test-30" /></a>

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		<title>Smaragde &amp; GG: Die Klassiker</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Große Rieslinge, ein überraschender Rebsortenvielfaltsflight und 2 Eisweine, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Roman Horvath und Michael Linke von der Domäne Wachau haben mit viel<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1108">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Große Rieslinge, ein überraschender Rebsortenvielfaltsflight und 2 Eisweine, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.<span id="more-1108"></span></p>
<p>Roman Horvath und Michael Linke von der Domäne Wachau haben mit viel Herzblut und sicherer Hand 15 grandiose Weine aus Österreich und Deutschland ausgewählt. Verkostet wurden sie im am 23. April 2012 im Rahmen des Wachau Gourmet Festivals.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">2010 Forster PECHSTEIN, Riesling Großes Gewächs, Von Winning (Pfalz)</span><br />
Brillant-sattes Strohgelb, leicht dunkler Kern. Sauber, intensiv und zauberhaft jugendlich. Die Nase nicht ganz unumstritten. Einerseits klischeehaft exotisch, nach Passionsfrucht, Zitrus und Kumquat duftend, anderseits sind auch gemüsig-krautige Noten nicht zu leugnen. Vor allem im leeren Glas, deutlich frisches Sauerkraut. In jedem Fall aber unglaublich basaltmineralisch. Trocken, knackfrische Säure und überhaupt ziemlich straff. Der Wein steht im Moment am Anfang seiner Genussperiode. Ein Terroir- und Charakterwein erster Güte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 Riesling Smaragd, ACHLEITEN, Rudi Pichler (Wachau)</span><br />
Strohgelb, intensiv-strahlend. Sauber, aber streng. Ein junger, burschikoser Generalstabsoffizier. Sehr klare Linie, Karge Mineralik, dahinter frischer, geriebener Apfel und dezente Gelbfruchtigkeit. Puristischer und straffer geht Riesling kaum. Am Gaumen trocken, unwahrscheinlich präziser und langer Abgang. Wie auch in der Nase reduktiv, reduziert, geradlinig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 MONZINGER FRÜHLINGSPLÄTZCHEN, Riesling Großes Gewächs, Emrich-Schönleber (Nahe)</span><br />
Sattes, helles &amp; funkelndes Strohgelb, dichter Kern. Sauber, juvenil. Zauberhaft verspieltes Frucht-Säure &#8211; Spiel. Marille, vor allem aber reife Birne, eventuell Quitte. Leichte Kräuternoten. Am Gaumen (natürlich) trocken mit sehr feiner, eleganter Säure. Der Wein deutet auch (ganz leicht) rustikal-erdige Noten an, die ihm den Anschein von Tiefe geben. Gut, aber nicht ganz so gut wie der Pechstein.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">2009 ESCHENDORFER LUMP, Silvaner  Grosses Gewächs, Horst Sauer (Franken)</span><br />
Ein <em>signature wine</em>. Weil Silvaner (für Franken), weil vom Rebsortenchamp (für Silvaner). Strohgelb aber immer noch mit grünem Schimmer. Sauber (am Anfang allerdings ein leicht krautiges &#8220;Stinkerl&#8221;). Dahinter und danach aber kompakte Fruchtkomponenten. Pfirsich, junge Marillen aber auch frischer Zitronensaft. Dazu eine minzig-herbe Note und klare Mineralik. Trocken, aber fruchtsüss, feine, sehr geradlinige Säure. Rundum harmonisch und trinkig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2009 GLOTTERTÄLER EICHBERG, Grauburgunder Grosses Gewächs, Salwey (Baden)</span><br />
Achtung! Das Weingut hat 2 Lagen &#8220;Eichberg&#8221;. Neben dem heimatlichen Oberrottweiler Eichberg, gibt es auch noch einen Glottertäler Eichberg, der klar von Gneisboden bestimmt ist. Wie auch dieser Grauburgunder. Dunkles Strohgelb, leicht ins Orange tendierend. Sauber, leicht gereift, zurückhaltend. Nussig, vegetabil, mineralisch und kompakt. Am Gaumen trocken, kräftige und griffige Säure, leicht phenolisch, viel Extrakt. Harmonischer (deutscher) Burgundertyp von der eher kompakteren Bauart.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2009 Grüner Veltliner Smaragd, STEINERTAL, Leo Alzinger (Wachau)<br />
</span>Ein strammer Bursche aus der Ostwachau. (Mittlerweile) Strohgelb, erste goldene Reflexe,  zarte Randaufhellung. Schmelzig, sauber, kristallklar, reife, gelbe Fruchtnoten, engmaschig. Sehr feine Klinge! Am Gaumen irritiert das Zuckerspitzerl. Aber nur kurz. Was bleibt, ist ein kräftiger, stoffiger Wein mit viel Präzision und Finesse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2007 Riesling Smaragd, SCHÜTT, Knoll (Wachau)</span><br />
Brillant-strahlendes, sattes Strohgelb, goldene Reflexe. Viel spricht für 2007 bei dem Wein: Reifestadium, Qualität. In der Nase sauber, leicht angegraut, ausgeprägt und charmant. Der Wein deutet Honignoten und dezente Kräuterwürze an. Über dem Ganzen schwebt ein Hauch zugänglicher Mineralik. Trotz seiner Eleganz und Zugänglichkeit ein tiefschürfender Wein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2007 NIEDERHAUSEN HERMANNSHÖHLE, Riesling Grosses Gewächs, Dönnhoff (Nahe)</span><br />
Wieder: Brillant-strahlendes, sattes Strohgelb, goldene Reflexe. Sauber, expressiv, fruchtig und floral. Genauer gesagt ausgesprochen elegante Noten von Steinobst/Marille und Heublume. Dabei aber auch mineralisch, saftig, fruchtsüss und voluminös. Am Gaumen trocken, aber wieder mit einem Äutzerl zu viel Restzucker. Trotzdem natürlich ein grandioser Wein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2007 FORSTER KIRCHENSTÜCK Riesling Grosses Gewächs, Bassermann-Jordan (Pfalz)</span><br />
Beste Pfalzlage. Schon 1828 als Top-Riese klassifiziert und nicht zu unrecht, wie dieser Wein zeigt. Geprägt von Buntsandstein und viel Kalk, zeigt der Wein Mineralik auf (sehr) hohem Niveau. Überhaupt deutet bei dem Wein vieles eher auf zurückhaltenden Chardonnay, als auf Riesling hin. Hier tritt die Rebsorte eindeutig in die zweite Reihe und macht Platz für den Boden. Der Wein ist karg, straff und einfach großartig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2006 Riesling Smaragd, Singerriedel, Franz Hirtzberger (Wachau)</span><br />
Intensives, tiefdunkles Strohgelb. Sauber, enorm wuchtig, mittlere Reife. Der Wein ist komplex und verwoben, entwickelt sich im Glas von Minute zu Minute zu einer filigranen und trotzdem engmaschigen Matrix aus getrockneten Fruchtaromen, Bananenchips, hochreife Quitte und Ananas-Sirup. Am Gaumen trocken, dicht und von belebender Säure gezeichnet. Unheimlich lange Präsenz am Gaumen. Best of perfect würde ich meinen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2006 Riesling G-Max 2006, Keller (Rheinhessen)</span><br />
Gemeinsam mit dem nächsten Wein eigentlich eine Themenverfehlung, weil kein GG. Darüber sehe ich aber wohlwollend hinweg und bedanke mich herzlichst für diesen Ausrutscher. Im Glas ein Wahnsinnswein (in einem Wahnsinnsflight). Opulent und breit, gleichzeitig aber auch straff und gebändigt. Ausladende Noten nach reifem, teils hochreifem, saftigem Steinobst. Entwickelt sich ständig im Glas und zeigt immer wieder neue Seiten. Das ganze Frucht-Ensemble begleitet von straffer Mineralik. Ein Augenöffner.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2005 Riesling Smaragd, Unendlich, FX Pichler (Wachau)</span><br />
Vor 2 Wochen hier schon einmal verkostet und beschrieben. Zu meiner Überraschung heute ein ganz anderer Wein. Zumindest präsentiert sich der Wein hier anders. Hier wurde der Wein bereits am Vormittag belüftet, dort etwa 2 Stunden vor der Verkostung. Der Unterschied ist gewaltig. Dunkles Strohgelb, leicht goldene Reflexe. Sauber, enorm expressiv und druckvolle Nase. Warmer Brotteig, dafür leicht schwammige Frucht. Enorme Dichte &#8211; sowohl in der Nase, wie auch am Gaumen. Komplex und am Punkt. Großartiger Wein &amp; viel zugänglicher als die zuletzt verkostete Flasche.</p>
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<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1110' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-2'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-2" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-2" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1111' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-3'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-3" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-3" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1112' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-4'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-4" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-4" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1113' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-5'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-5" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-5" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1114' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-6'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-6" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-6" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1115' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-7'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-7" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-7" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1116' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-8'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-8" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-8" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1117' title='Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-9'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-9" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-9" /></a>

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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-8.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1116" title="Smaragde vs Grosse Gewächse - Domäne Wachau-8" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Smaragde-vs-Grosse-Gewächse-Domäne-Wachau-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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		<title>BIO-Hotels suchen Geniesser als Juroren</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[food stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Best of BIO]]></category>
		<category><![CDATA[BIO-Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Biowein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; PRESSEINFORMATION: Der Best of Bio-Wine-Award der BIO-Hotels geht neue Wege: Die Jury besteht nicht aus Experten. Vielmehr aus weininteressierten Gästen und Weinliebhabern, die die Weine unter<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1091">Read More</a></span>]]></description>
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<p>PRESSEINFORMATION: Der Best of Bio-Wine-Award der BIO-Hotels geht neue Wege: Die Jury besteht nicht aus Experten.</p>
<p><span id="more-1091"></span>Vielmehr aus weininteressierten Gästen und Weinliebhabern, die die Weine unter der professionellen Anleitung verkosten von Jürgen Schmücking verkosten. Zusammen mit dem Wein-Profi und Diplom-Sommelier haben die BIO-Hotels eine neue Form der Verkostung entwickelt, die der Realität beim Weingenuss nahe kommt und nicht nur die Meinung von Fachleuten abbildet.</p>
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<p><strong>Was den Gästen schmeckt</strong></p>
<p>Die Auswahl der besten Tropfen erfolgt zwar wie üblich als Blindverkostung, die Tester aber entscheiden nicht nach dem herkömmlichen Punkte-Schema. Gefragt sind hingegen persönliche Präferenzen und das Potential als Speisebegleiter. Und die Sieger-Weine werden nach einem Turnier-Verfahren ermittelt, bei dem immer nur ein Wein aus einer Gruppe gewinnen kann. „Genau genommen suchen wir das Geniale im Normalen. Bei anderen Prämierungen gewinnen oft Überflieger mit viel Alkohol und konzentrierter Frucht. Wir wollen leichte, lebendige Weine mit hohem Trinkspaßfaktor. Genau deshalb verlassen wir uns auch auf das Urteil von Weingenießern“, so Jürgen Schmücking.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Buchen und genießen</strong></p>
<p>Wer beim Best of Bio 2012 dabei sein möchte, kann ab sofort ein Genießer-Wochenende buchen: Die Verkostung findet vom 29.6 bis zum 1.7.2012 im BIO-Hotel Werratal statt ─ in der malerischen Landschaft des Weserberglandes. Im Preis von 280,- Euro sind die Degustation, zwei Übernachtungen, Bio-Vollpension sowie ein Wein-Sensorik Workshop enthalten. Kulinarischer Höhepunkt ist das Wine &amp; Dine, bei dem im Rahmen eines 5-Gang-Menüs die Verkostungs-Highlights ins Glas kommen. Die Buchung ist online auf der Website der BIO-Hotels unter <a href="http://www.biohotels.info/de/best-of-bio/wine-2012/">www.biohotels.info</a> möglich.</p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/BOB_wine_2012.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1095" title="Best of BIO wine 2012 - 1" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/BOB_wine_2012-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/BOB_Einladung_2012.pdf">Information zum Best of BIO wine 2012 Award</a></p>
<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/BOB_Anmeldung_2012.pdf">Anmeldung für Winzer zum Best of BIO wine 2012 Award</a></p>
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		<title>Heinz Kammerers Abschiedsgeschenk</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 13:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Heinz Kammerer verabschiedete sich mit einem beherzten Griff in seinen privaten Weinkeller von einigen Salzburger Kunden. Inniger Dank ist ihm gewiss. Gestern (oder vorgestern) meldete das Unternehmen<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1071">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Heinz Kammerer verabschiedete sich mit einem beherzten Griff in seinen privaten Weinkeller von einigen Salzburger Kunden.<span id="more-1071"></span> Inniger Dank ist ihm gewiss. Gestern (oder vorgestern) meldete das Unternehmen über den APA-OTS Kanal, was  in der Branche schon seit Wochen für Gesprächsstoff sorgt. Heinz Kammerer übergibt die operative Geschäftsführung aus Langeweile an einen jungen, agilen Marketingprofi aus der Sportbranche. Gut. Betrifft mich nicht wirklich. Ich freue mich für ihn und wünsche ihm das Allerbeste. Die Raritätenverkostung mit diversen Smaragden und Konsorten aus der Riege der F.X. Pichler &#8211; Weine war jedenfalls ein Abgang nach meinem Geschmack. Ob es miteinander zu tun hat oder nicht, ist eigentlich sekundär.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">1995 Grüner Veltliner Smaragd Kellerberg, F.X. Pichler</span><br />
Ein Paukenschlag zum Auftakt. Sattes Goldgelb mit ersten Andeutungen von Bernstein und dunklem Kern (eine Schattierung, die uns an diesem Abend noch öfter begegnen wird). Sauber, deutlich ausgeprägt und mit sichtlich grauen Schläfen. Aber keineswegs müde. Ein zauberhaft morbider, reifer Veltliner. Erinnert irgendwie an (Wie heisst doch gleich der Zauberer bei Tolkien? Genau &#8211; Gandalf. Reif und weise. Gleichzeitig aber auch kraftvoll und immer den Schalk im Nacken. Rustikale Honignoten. Waldhonig, Schwarzbrotrinde, leicht pilzig. Am Gaumen trocken, zitrusfrische, zupackende Säure. Ein überraschender, grandioser Kellerberg.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2003 Grüner Veltliner Smaragd Kellerberg, F.X. Pichler</span><br />
Eigenwillige Trübung. Optisch kein Winner. Hell, auch mit einer Tendenz ins Grell-, fast Giftgrüne. Der Geruch ist sauber, intensiv und aldehydisch. Sehr voluminös. Am Gaumen, wie auch in der Nase birnenfruchtig, grüne Apfeltöne, attraktive Breite. Der Wein ist zwar nicht schön, aber gut. Lange Längen, mineralische Noten. Kompakt und eng verwoben. Trotzdem ist für mich der 95er größer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2003 Grüner Veltliner Loibnerberg 2003, F.X. Pichler</span><br />
Intesives, sattes Strohgelb und intensive Schlierenbildung. Helle, fast jugendliche Kopfnote. Grüne Banane, kandierte Orangen. Geradlinig und präzise. Am Gaumen trocken, kräftige Säure, kompakt und weltoffen. Grandios würzige Noten. Pfefferspray!  Ganz was Feines.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1998 Grüner Veltliner Smaragd M 1998, F.X. Pichler</span><br />
Die nächsten beiden Weine sind im Vergleich interessant. (ok, alleine natürlich auch). Goldgelb, sagenhaft reif. Rustikale Honignoten. Botrytis at its best. Waldhonig, Met, Litschi, Propolis. Exorbitant opulent. Das Glas ist ein offenes Tor zum Himmel. Ein Renaissance-Wein par excellence. Pompös. Verschwenderisch. Auch am Gaumen macht der Wein ordentlich Wind. Pathetisch aufgestellt wie Mahler&#8217;s 8., die &#8220;Symphonie der Tausend&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1999 Grüner Veltliner Smaragd M 1999, F.X. Pichler</span><br />
Was für ein Gegensatz. Wie viel feiner, klarer und schlanker dieser Wein ist. Deutlich heller. Ein Wein mit straffem, athletischem Körper. Der 99er ist deutlich schlanker und präziser als sein Vorgänger. Dafür ist er geprägt von mineralischer Prägnanz, gelber Frucht und genau NULL Botrytis-Noten. Verdammt schwierig, diese beiden Weine objektiv zu beurteilen. Persönlich lasse ich mich gern vom 98er verführen und/oder überfahren. Nüchtern betrachtet (*gg*), ist der 99er aber doch höher zu bewerten. Aber wer will das schon?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1990 Riesling Smaragd Steinertal, F.X. Pichler</span><br />
Tiefdunkles Goldgelb, kaum sichtbare Randaufhellung. Ganz zarte, schwammige Honigaromen. Knackige, bissfeste Säure. Überraschend frisch. In der Nase ist nichts, das auf sein Alter schließen ließe. Jedenfalls keine Firne, kein Petrolton. Ein Dorian Grey-Wein, bei dem das Etikett sichtlich schneller altert, als der Wein in der Flasche. Höchstens die Farbe könnte Auskunft über eine gewisse Reife geben. Das Bukett zeigt frisch gerissene Zitronenzeste,  prickelnde Mineralik und verführerische Frucht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1992 Riesling Smaragd Steinertal, F.X. Pichler</span><br />
Dunkles Strohgelb, ein Ansatz von dunklem Kern, eigentlich aber brillant glänzend. Sauber, expressiv, leicht mineralisch. frische Steinobstnoten. Präzise und gut erhalten (Himmel, das war das mein Jahr an der Georgetown &#8211; vor einer gefühlten Ewigkeit). Spannend und interessant, kommt aber an den 90er nicht ran.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1999 Riesling Smaragd Loibenberg, F.X. Pichler</span><br />
Intensives Strohgelb, jugendliche Strahlkraft !! Blitzsauber, unglaubliche Längen. Vollfruchtige Noten, ein Wein in der Blüte seines Lebens. Rosenblütensirup. Lang &#8211; sehr lang &#8211; anhaltender Abgang. Feinfühlig, filigran. Eine Freude.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2000 Riesling Smaragd Loibenberg, F.X. Pichler</span><br />
Wieder einmal intensives, dunkles Strohgelb (allerdings mit grünlichen Reflexen). Stahlige Säure, grandiose Opulenz, Maracuja-Jus, mineralisches Steinmehl, komplex, anhaltend, Apfel. Wieder sehr gut, macht aber neben dem 99er eine weniger attraktive Figur.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1992 Riesling Smaragd Kellerberg, F.X. Pichler</span><br />
Intensives, klares, brillant-sattes Goldgelb mit leicht hellen Reflexen. Sauber, reif. Intensiv expressiv. Passionsfrucht, Grapefruit, Litschi-Sorbet. Überhaupt eine tiefe Fruchtpräsenz, ein Potpourri exotischer Früchte. Nicht hochreif, aber auch nicht jugendlich. Wirkt wie im &#8220;besten Alter&#8221;. Am Gaumen dann präzise Marillenfrucht mit spitzer, knackiger Säure. Hoher Trinkspassfaktor.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1998 Riesling Smaragd Kellerberg 1998, F.X. Pichler</span><br />
Honigsüsse Verführung. Goldgelb mit Kern, Sauber, reif. Ausgeprägt. Deutliche Botrytisnoten, Weissbrot. Dabei aber prickelnde Mineralik, die nahezu haptisch spürbar ist. Im Finish Assoziationen von (gutem) Barack/Marillenbrand. Mandarinenschale. Charmant bitteres Finish.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1999 Riesling Smaragd Kellerberg, F.X. Pichler</span><br />
Tiefdunkel, erhaben. Eine noble Größe. Ausgeprägt. Reife  Marille und Weingartenpfirsich. Butterscotch. Echt nobel, ein Kardinalsten in samtener Robe. Fruchtsüss und Marillenröster.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1992 Riesling Smaragd M 1992, F.X. Pichler</span><br />
Dunkles, sattes Goldgelb. Exotischer Fruchtspiegel. Litschi, Maracuja, Drachenfrucht. Kompakt, jugendlich (!!) Macht Druck und Spass. Am Gaumen &#8211; halbtrocken übrigens &#8211; auch Kokosflocken und Ananas. In Summe eine ganz zauberhafte Exotik.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2005 Riesling Smaragd &#8220;Unendlich&#8221;, F.X. Pichler</span><br />
Strahlendes, dichtes Goldgelb mit kaum wahrnehmbarer Randaufhellung. Ohne Zweifel ein großer Wein. Die Nase offenbart scheinbar den Rest einer früher vorhandenen Steinobst-dominierten Primärfrucht. Was dahinter kommt, lässt ahnen, was da noch auf uns zukommt. Der Wein liegt deutlich vor seiner Blüte. Unbedingt aufheben. Im Moment schad drum.</p>
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<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1037' title='Raritätenverkostung FX Pichler -1'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -1" title="Raritätenverkostung FX Pichler -1" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1038' title='Raritätenverkostung FX Pichler -2'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -2" title="Raritätenverkostung FX Pichler -2" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1040' title='Raritätenverkostung FX Pichler -4'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -4" title="Raritätenverkostung FX Pichler -4" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1041' title='Raritätenverkostung FX Pichler -5'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -5" title="Raritätenverkostung FX Pichler -5" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1042' title='Raritätenverkostung FX Pichler -8'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -8" title="Raritätenverkostung FX Pichler -8" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1043' title='Raritätenverkostung FX Pichler -9'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -9" title="Raritätenverkostung FX Pichler -9" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1044' title='Raritätenverkostung FX Pichler -6'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -6" title="Raritätenverkostung FX Pichler -6" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1045' title='Raritätenverkostung FX Pichler -7'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Raritätenverkostung-FX-Pichler-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raritätenverkostung FX Pichler -7" title="Raritätenverkostung FX Pichler -7" /></a>

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		<title>Vitovska, ein schräger Welsch und gute Franzosen</title>
		<link>http://www.genuss.cc/?p=1054</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; 12. April 2012, fritz Wein Café, Kufstein. Am Programm stehen Austern und weisse Weine.Die Wirte Judith &#38; Fritz Rupprechter laden &#8211; gemeinsam mit Hans Holletz &#8211;<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1054">Read More</a></span>]]></description>
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<p>12. April 2012, fritz Wein Café, Kufstein. Am Programm stehen Austern und weisse Weine.<span id="more-1054"></span>Die Wirte Judith &amp; Fritz Rupprechter laden &#8211; gemeinsam mit Hans Holletz &#8211; zur Weisswein- und Champagner-Verkostung. Mit Austern. Der Abend hatte versprochen, ein ganz spannender zu werden. Und er hat es gehalten. Ich beschränke mich hier auf die Notizen zu den Weinen. Dort, wo die Kombination zu den Austern außergewöhnlich war, sage ich es.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">2010 WEISSENKIRCHNER Zwerithaler Smaragd, Tegernseerhof</span><br />
(Für mich) eine Entdeckung. Mittleres Strohgelb, blitzsauber, expressiv. Juvenil. Eigentlich wenig Sortentypizität. Überhaupt ein recht eigenwilliger Wachauer. Dafür eine fordernde aber sympathische Nase. Reife Birne, Heublume. Trocken, frische, knackige Säure. Spannende Wahl zur Auster.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2008 WEISSER SCHIEFER S, Uwe Schiefer</span><br />
Kein Wein für die Austern. Dafür aber für (fast) alles andere. Eine Überraschung auf ganzer Linie. Im Glas tiefdunkles, sattes goldschimmerndes Gelb mit engmaschigen, ganz langsam abfließenden Schlieren. Diese &#8220;Kirchenfenster&#8221; sind ein weit geöffnetes Tor zur Kontemplation. In der Nase offenbaren sich Aromen, die weit weg von der primären Rebsorte, dem Welschriesling (!) sind. Burgundische Eleganz und geballte Kraft gleichermaßen. Die Aromen sind reif und fruchtig und erinnern an alles, was gelb ist. Reife Quitte, Banane, Apfeldicksaft. Das Barrique macht sich als rauchige Würze bemerkbar. Leicht süsslich. Kardamom. Nase versenken und versinken. Ein Wein zum Riechen und Schwärmen. Fast vergesse ich, den Wein zu kosten. Auch am Gaumen ist der &#8220;S&#8221; eine Wucht. Der erste Schluck wirkt wie der joviale Schulterschlag eines Hünen. Kraftvoll, wuchtig und trotzdem ein tolles Gefühl auslösend und hinterlassend. Genug. Der Wein ist einfach großartig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 MUSCADET SÈVRE ET MAINE sur lie AOC La Grande Reserve Moulin, Domaine Gadais Père &amp; Fils</span><br />
Ein kleiner Wein im großen Glas. Hilft ihm auch nicht. Als Begleiter zur Auster eine Banque, weil seit Urzeiten Tradition. Als Wein sauber aber ehrlich entbehrlich. Hell, kühl, ein Bisserl Brioche. Brüchige Mineralik, die wie ein feiner Film über dem Wein liegt. Trocken, filigran. Zurückhaltend. Vielleicht doch lieber ins kleine Glas.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 CHABLIS, Louis Michel et Fils</span><br />
Kein Grands, kein Premiers aber auch kein Petits. Just Chablis. Das aber ordentlich. Frische und jugendliche Erscheinung. Vollmundige Frucht, vor allem Orangen und Orangenchale. Eventuell auch Kumquats. Trocken. Am Gaumen auch ein attraktives Maß mineralischer Frische. Pfirsich, Marillen und andere Steinobstnoten. Stahlige Säure, frischer Abgang. Trinkspassfaktor!!! Zur Auster sowieso.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">CHAMPAGNE brut, Duval Leroy</span><br />
Neben Fleury MEINE Marke. Furztrocken, belebend, mit beachtlichem Druck und Kohlensäure ausgestattet, strahlendes Strohgelb. Die Nase ausgeprägt gelbfruchtig. Quittenchutney, reife Birne. Warmer, süsser Hefeteig. Brioche eben. Zarte Honiganklänge. Hell und blütig. Hat Kraft, Struktur und Eleganz. Hin und wieder deutet der brut sogar Aromen leicht gereifter Jahrgangschampagner an. Zur Auster ein Erlebnis. Auch zur zweiten. Und zur dritten &#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">CRÉMANT d&#8217;ALSACE brut, Henri Kieffer &amp; Fils</span><br />
Hell, einfach gestrickt, aber unglaublich gefällig. Handfest, trocken, easy going. Zitronensirup, spritzig. Extrem junge, hefige und frisch-fruchtige Nase. Der Crémant tänzelt verspielt im Glas und verspricht unkompliziertes Trinkvergnügen. Hält es auch. Nichts tiefgreifend-komplexes. Dafür ging auch eine zweite Flasche.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 MACON Villages AOC, Les Heritiers Comte Lafon</span><br />
Wieder so ein respektabler Chardonnay aus Frankreich. Strohgelb, kaum sichtbarer Kern. Sauber, jung, reife Zitrusfrucht. Überraschend harmonisch. Baguette, Mandarine und ein paar indifferente Noten, die entfernt an Exotisches erinnern. Trocken, elegant. Die Säure ist stahlig und wohlig zu gleichen Teilen. Eine Dorfschönheit.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2010 CROZES HERMITAGE AOC Les Terres blanches, Domaine Belle</span><br />
Rousanne. Marsanne. Die &#8220;weisse Erde&#8221; im Namen kommt von der Kalkauflage, die über dem sonst recht steinigen Unterboden liegt. Diese Formation charakterisiert auch den Wein. Kristallklare, karge Mineralik, die förmlich zwischen den Zähnen knirscht, begleitet von sandiger Breite. Fenchel (!!) und frische Krauseminze. Auch am Gaumen wieder eine fetzige Minaralik. Getragen von rassiger Säure. Einfach großartig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">VITOVSKA CARSO DOC, Sandi Škerk</span><br />
Die Farbe weckt medizinische Assoziationen. Fachbereich Urologie. Sollte eine Probe einmal so aussehen, ist garantiert Feuer am Dach. Sorry, aber der Wein ist definitiv nicht fürs Auge gemacht. Auch nicht für DAC-Anhänger, Frischweinfetischisten und Primärfruchtfanatiker. Davon hat er nichts. Aber von vielem anderen sehr viel, und das hat was. Der Wein riecht enorm expressiv, kantig und rauh. Leicht oxidativ. Was an Frucht da ist, ist Quitte pur. Reif. Ausbautypischer Stil für Weine, die maischevergoren und mit wilden Hefen in archaischen Behältnissen zu Wein werden. Der Stoff ist groß, saftig und macht enorm Spass. Wenn man sich darauf einlässt. Und das sollte man. Zur (letzten) Auster ein Gedicht und für mich das &#8220;Paar des Abends&#8221;.</p>
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<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1046' title='Austern - Champagner - Weisswein-8'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-8" title="Austern - Champagner - Weisswein-8" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1047' title='Austern - Champagner - Weisswein-6'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-6" title="Austern - Champagner - Weisswein-6" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1048' title='Austern - Champagner - Weisswein-5'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-5" title="Austern - Champagner - Weisswein-5" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1049' title='Austern - Champagner - Weisswein-7'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-7" title="Austern - Champagner - Weisswein-7" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1050' title='Austern - Champagner - Weisswein-1'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-1" title="Austern - Champagner - Weisswein-1" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1051' title='Austern - Champagner - Weisswein-4'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-4" title="Austern - Champagner - Weisswein-4" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1052' title='Austern - Champagner - Weisswein-3'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-3" title="Austern - Champagner - Weisswein-3" /></a>
<a href='http://www.genuss.cc/?attachment_id=1053' title='Austern - Champagner - Weisswein-2'><img width="150" height="150" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Austern-Champagner-Weisswein-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Austern - Champagner - Weisswein-2" title="Austern - Champagner - Weisswein-2" /></a>

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		<title>The Omnivore&#8217;s Dilemma. A Natural History of 4 Meals</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 07:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Food]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Das Buch ist kein neues. Es ist 2006 in Amerika erschienen und hat dort eingeschlagen, wie die sprichwörtliche Bombe. Pollan ist ein doppelter Coup gelungen. Einerseits wurde<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1023">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Das Buch ist kein neues. Es ist 2006 in Amerika erschienen und hat dort eingeschlagen, wie die sprichwörtliche Bombe.<span id="more-1023"></span> Pollan ist ein doppelter Coup gelungen. Einerseits wurde The Omnivore‘s Dilemma praktisch über Nacht zum Bestseller. Andererseits traf Autor Michael Pollan den Nerv der Zeit und löste mit seinem Buch ausgerechnet im Homeland von Kentucky Fried Chicken oder Burger King nicht nur eine intensive Diskussion, sondern auch noch eine veritable Verhaltensänderung in Sachen Essgewohnheit aus.</p>
<p>Pollan wurde dadurch zu einer intellektuellen Leitfigur der Slow Food Bewegung. Am Beispiel von vier verschiedenen Mahlzeiten erklärt uns der Autor seinen persönlichen Zugang zu Landwirtschaft, Ernährung und Essen. Die ersten beiden Mahlzeiten bestehen dabei aus (in den USA) leicht erhältlichen, industriell produzierten, biologischen wie konventionellen Lebensmitteln. Eine zentrale Position nimmt dabei der Mais ein, der für Pollan den historischen Ausgangspunkt der industriellen Landwirtschaft einnimmt. Der Autor zeichnet mit spitzer Feder und enormem sprachlichem Feingefühl für Ironie die Karriere der Maispflanze im amerikanischen Corn-Belt nach. Und er gibt illusionsbefreiende Antworten auf die Frage, auf welche Wege diese exorbitant große Maismenge ihren Weg in unser Ernährungssystem findet. Einen wichtigen Aspekt bildet auch die Energie-Frage. Genauer gesagt jene Energie, die für die Produktion von Lebensmitteln erforderlich ist. In bezug auf die Produktion von Mais liest sich das bei Pollan so: „Vom Standpunkt der industriellen Effizienz aus ist es wirklich schade, dass wir das Erdöl nicht einfach trinken können, weil in einem Scheffel Mais (in Kalorien gemessen) viel weniger Energie steckt als in den knapp zwei Litern Öl, die zu seiner Erzeugung erforderlich sind. Ökologisch ist das eine sagenhaft kostspielige Art und Weise, Nahrung zu produzieren ..“.</p>
<p>Der Mais ist für Pollan die „Schlüsselspezies“ der modernen Landwirtschaft. Mais ist es, was den Jungochsen ernährt, der zum Steak wird. Mais ernährt das Huhn und das Schwein, den Truthahn und das Lamm. Den Seewolf und den Buntbarsch und in zunehmendem Maße sogar den Lachs, von Natur aus Fleischfresser, der gerade auf Maisverträglichkeit gezüchtet wird. Ganz zu schweigen von der modifizierten Maisstärke, die Formfleisch (wie etwa die beliebten Chicken McNuggets) zusammenhält oder High Fructose Corn Syrup, einen synthetischen Süßstoff auf Maisbasis. Pollan schließt daraus, dass wir den Mais von einem Feld in Iowa in einem Großteil der durchschnittlich 45.000 Produkte eines durchschnittlichen amerikanischen Supermarkts finden. Für europäische Supermärkte sieht die Situation nur unwesentlich anders aus. Das ist das Omnivorendilemma. Als „Allesfresser“ haben wir die Wahl, und genau diese Wahl wird uns durch das enorme (Über-)Angebot schwer gemacht: Was sollen wir um Himmels Willen essen?? Beim Thema Fleisch ist Pollan genau in seinem Element. Die Kapitel zur Ethik des Fleischkonsums nehmen einen umfangreichen Teil seines Buches ein. Für Pollan ist „ &#8230; das Essen von Fleisch moralisch problematisch geworden, zumindest für Menschen, die sich die Mühe machen, darüber nachzudenken“. Für dieses Nachdenken liefert er auch gleich das entsprechende Argumentarium mit. Pollan will es ganz genau wissen und entscheidet sich, einen Jungochsen (Nr. 534) zu kaufen und dessen Leben zu begleiten und zu dokumentieren. Aus reinem Erkenntnisinteresse. Durch diese eigenwillige Beziehung erfahren wir einen tiefen Einblick in die Abgründe der industriellen Fleischproduktion.</p>
<p>Zusammengefasst ist handelt es sich beim Leben von 534 um einen (unglaublich schnellen) Umwandlungsprozess von Mais in Fleisch. Keine Station lässt Pollan aus: die Umstellung des Grasfressers auf Getreide, die Entwöhnung vom Muttertier, das Feedlot, den Kill Floor. Am Ende steht ein steakbepackter Jungstier, ein Rohstoff für die Fast Food-Industrie. Auch hier belegt Pollan den erforderlichen Energie-Einsatz und lässt in seine Folgerungen auch die Gedanken von Tierrechtsphilosophen wie Peter Singer einfließen. Aus den Darstellungen kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Derzeit erleben Vegetarismus und Selbstversorgung einen sichtbaren Aufwind, ohne dabei in die rigide Dogmatik vergangener Jahrzehnte zurückzufallen. Autoren wie Michael Pollan ist es zu verdanken, dass die Diskussionen über unsere Lebensmittel ein breites Publikum erreicht hat, das sich an dieser Diskussion auch rege beteiligt.</p>
<p>Summa summarum ein wichtiges und lesenswertes Buch. Auch wenn es reichlich Speck um die Mitte und deshalb auch den einen oder anderen Durchhänger hat. Dagegen hilft die Lektüre des englischen Originals. Alleine die Übersetzung des Titels sollte Sie überzeugen: Das Omnivoren Dilemma. Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde.&#8221;</p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/michael-pollan-highres-1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1025" title="Omnivorendilemma-2" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/michael-pollan-highres-1-295x300.jpg" alt="" width="295" height="300" /></a></p>
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<p>Michael Pollan: The Omnivore&#8217;s Dilemma. A Natural History of  Four Meals<br />
Penguin Books</p>
<p>ISBN-10: 0143038583<br />
ISBN-13: 978-0143038580</p>
<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/OmnivoresDilemma_full.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1029" title="Omnivorendilemma-3" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/OmnivoresDilemma_full-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a></p>
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		<title>Neun Jahrgänge Tòr LÖWENGANG Cabernet</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Er ist aus den Weinkarten der großen Restaurants in Südtirol nicht wegzudenken: Der Cabernet Sauvignon von Tòr Löwengang. Lageder at his best. Geleitet wurde die Vertikale<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1015">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Er ist aus den Weinkarten der großen Restaurants in Südtirol nicht wegzudenken: Der Cabernet Sauvignon von Tòr Löwengang. Lageder at his best.<span id="more-1015"></span></p>
<p>Geleitet wurde die Vertikale von Alois von Dellemann, dem Ökologen und &#8211; vor allem &#8211; Wegbegleiter von Alois Lageder im Rahmen der summa 12 in Magreid.</p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/03/Alois-Lageder-summa12-10.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-959" title="Alois Lageder summa12 -10" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/03/Alois-Lageder-summa12-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">2007 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span></p>
<p>Strahlendes, intensives und brillantes Rubin, enorm jugendlich und kompakt. Intensiv, würzig und nach geriebenem Kaffee duftend. Außerdem noch steinmehlige Mineralik, Maulbeerfrucht (ziemlich reif). Trocken, bissfeste Tannine und recht kraftvoll. Kantig und ruppig. Im Moment ein wenig unrund und unreif, hat aber Potential. Viel sogar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2003 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Die erste Reife ist optisch nicht wirklich wahrnehmbar. Immer noch sattes Rubin mit dichtem Kern. In der Nase schon deutlich mehr Zeichen der Zeit. Hochreife rotbeerige Frucht. Cassis, schwarze Ribisel, alles recht konzentriert, daneben aber auch prickelnde Mineralik. Am Gaumen trocken, kräftig, druckvoll. Ein Maibockwein in doppeltem Sinn: Erstens ein Energiebündel in der Blüte seines Lebens, zweitens der perfekte Begleiter zum Bock.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1999 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Rubin mit ersten Tendenzen zu oranger Randaufhellung. Deutliche (erste?) Reifenoten. Reife, auslandende Kaffee- und Schokonoten. Am Gaumen präsentieren sich mild strukturierte Gerbstoffe, der Rest einer vormals wahrscheinlich kräftigen und lebendigen Säure. Insgesamt nicht schlecht, aber halt schon sehr müde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1997 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Junges Erscheinungsbild, intensiv, würzig, rauchig. Espressobohnen. Was den Wein aber einzigartig macht, ist dieses deutliche, über allem stehende Aroma nach gegrilltem und in Olivenöl eingelegtem Paprika, bzw. pepperoncino. Einmal als Geruch erkannt und zugeordnet, wird man ihn bei diesem Wein nicht mehr los. Sehr eigen, aber auch sehr charmant.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1996 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Oxidiert und müde. Ausgezehrt. Entwickelt sich im Glas zwar noch, bleibt aber mittelmäßig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1995 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Jetzt aber Hallo! Dem 2003er nicht unähnlich, aber viel tiefgründiger und reifer. Extrem fruchtig, Johannisbeersirup, Aronia, sehr konzentriert und kräftig. Neben den süsslichen Fruchtnoten aber auch deftige Aromen, vor allem rohes Fleisch. Später kommt noch einmal  ein Potpourri an roten Beeren, vor allem Himbeere, dazu. Sagenhaft &#8211; ein großer Wein aus einem großen Jahr.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1994 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Sollbruchstelle! Alter Keller, alte Schule. Immer noch juvenil, immer noch fruchtig. Cassis, Brombeere. Ein braves, sonst aber unauffälliges Mitglied der Löwengang-Familie.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1993 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Blank, helles rubinrot,  dezenter Kern-Ansatz. In der Nase leicht überwutzelt, aber doch mineralisch. Rustikal und very old stylish. Sattelleder, feuchter Keller. Ein Genuss für Freunde des nobel Morbiden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1992 LÖWENGANG Cabernet, Tenutae Lageder</span><br />
Insgesamt ein zurückhaltender Wein. Auch kein großer Jahrgang. Für 20 Jahre am Buckel aber gar nicht so übel. Sauber, würzig. Interessante Noten nach Pecorino, Milchkaffee und getrocknete Rosinen.</p>
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		<title>Grandiose 55er: Haut Brion &amp; La Mission Haut-Brion</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kostnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Für René Gabriel gehört der 55er Jahrgang schon zum &#8220;Alten Testament&#8221;. Warum eigentlich? Diese beiden Bordeaux versprühen einen Esprit, der erstaunlich ist. &#160; 1955 Château Haut-Brion<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=1004">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Für René Gabriel gehört der 55er Jahrgang schon zum &#8220;Alten Testament&#8221;. Warum eigentlich? Diese beiden Bordeaux versprühen einen Esprit, der erstaunlich ist.<span id="more-1004"></span></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">1955 Château Haut-Brion</span><br />
Es ist nicht mein erster Haut-Brion, aber eindeutig mein ältester. Verglichen mit den jüngeren, die ich immer als samtig-weich, fein und elegant im Kopf habe, ist dieser Haut-Brion eher von derb-rustikalem Charakter. Helles Granatrot, intensives Bouquet, sauber, deutlich reif und unglaublich bodenständig. In der Nase tummeln sich Aromen, die Assoziationen zum niederen Landadel wecken. Sattelleder, Tabak, dezente Rauchigkeit, Sandelholz. Dazu reifer Apfel, Cayenne und abgehangenes Rindfleisch. Schön, Dich kennengelernt zu haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1955 Château La Mission Haut-Brion</span><br />
Dunkles Granat, dichter, schwarzer Kern, blutroter Rand. Ohne Zweifel eine Erscheinung im Glas. Der Nase offenbart sich der Cabernet Sauvignon: hochreife Black Currant-Noten in Likör- oder Sirup-Qualität, Powidl aber auch kandierte Orangenschale. Wie beim Haut-Brion auch frische Tabak-Noten, Teebaumöl und Korinthen. Außerdem ledrige Aromen und getrocknete Wiesenkräuter. Was den Wein aber auszeichnet, ist sein kraftvoller Körper und der Druck, der ihn unglaubliche Längen verleiht. Und lebendig ist der Wein. Unbeschreiblich.</p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Uwe-Bende-La-Mission-Haut-Brion-1955-2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1001" title="Uwe Bende La Mission Haut Brion 1955-2" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Uwe-Bende-La-Mission-Haut-Brion-1955-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Uwe-Bende-La-Mission-Haut-Brion-1955-3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1002" title="Uwe Bende La Mission Haut Brion 1955-3" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/Uwe-Bende-La-Mission-Haut-Brion-1955-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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		<title>Odd Bits: How to Cook the Rest of the Animal</title>
		<link>http://www.genuss.cc/?p=985</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 06:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schmücking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; Ein unbeschriebenes Blatt ist Jennifer McLagan nicht. Jetzt ist ihr drittes Buch am Markt und handelt von allem, außer edlen Teilen.Mit Bones legte sie eine kulinarische Kulturgeschichte<br/><span class="more"><a href="http://www.genuss.cc/?p=985">Read More</a></span>]]></description>
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<p>Ein unbeschriebenes Blatt ist Jennifer McLagan nicht. Jetzt ist ihr drittes Buch am Markt und handelt von allem, außer edlen Teilen.<span id="more-985"></span>Mit <em>Bones</em> legte sie eine kulinarische Kulturgeschichte des Knochens &#8211; faszinierende Rezepte inklusive &#8211; vor und in <em>fat</em> zieht sie in den Kreuzzug für das Fett. Auch mit <em>Odd Bits. How to cook the Rest of the Animal</em> liegt Jennifer McLagan am Puls der Zeit. Die Philosophie des ,nose to tail‘ wird hier ästhetisch anspruchsvoll und lehrreich aufgearbeitet. Das Buch beinhaltet eine umfangreiche Waren- und Produktkunde rund um Herz, Nieren und andere Innereien. Ausgesprochen lehrreich und vergnüglich.</p>
<p>Der Rezeptteil besticht durch neue Ideen. Hirn mit Ei oder Kuttelfleck sind zwar keine mehrheitstauglichen Wirtshausklassiker, aber altbekannt. „Cheese and Just a little Brain Fritter“ oder „Minted Tripe and Pea Salad“ sind daher willkommene Anregungen, um Hirn und Kutteln neue Impulse zu geben.</p>
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<p>Rezension im Original: slow 1/2012<br />
Jennifer McLagan<br />
Odd Bits: How to Cook the Rest of the Animal<br />
Ten Speed Press, 2011</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/Odd-Bits-Cook-Rest-Animal/dp/158008334X">Amazon</a><br />
<a href="http://www.jennifermclagan.com/book.htm">Jennifer McLagan</a></p>
<p><a href="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/r.jpeg"><img class="size-full wp-image-988 alignleft" title="McLagan Innereien Odd Bits-6" src="http://www.genuss.cc/wp-content/uploads/2012/04/r.jpeg" alt="" width="241" height="300" /></a></p>
<div></div>
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